Wie cool wäre es, jedem Gericht deiner Wahl ein mediterran-orientalisches Flair zu verpassen? Sei es als Topping, Dip oder Grillfleischmarinade. Mit Zatar bewahrst du jedes Essen davor, langweilig zu sein. Aber was ist dieses so exotisch klingende Zatar eigentlich?

Zatar als klassisch arabische Gewürzmischung

Zatar ist eine Gewürzmischung aus dem Nahen Osten, die dort neben Salz und Pfeffer ihren festen Platz auf jedem Tisch hat. In ihr findet man diverse Kräuter wie Thymian, Sumach und Majoran, die jeder Speise eine säuerlich frische Note verleihen. Die gerösteten Sesamsamen bringen noch dazu eine mild nussige Note mit.

Im Orient wird der leckere Gewürz Allrounder klassischerweise mit Olivenöl angerührt und vor dem Backen auf ein Fladenbrot gestrichen. Herrlich! Super macht es sich auch auf gebackener Aubergine, Eigerichten, Fleisch oder auch einfach nur auf dem Avocado- oder Hummusbrot. Eins steht fest – Zatar ist eine Gewürzmischung mit Suchtfaktor, die du so fertig zwar schon kaufen kannst, die aber noch besser schmeckt, wenn du sie selbst zubereitest. Wie das geht, ist eigentlich schon fast zu simpel, um es als Anleitung zu verstehen. Viel mehr, sollen die Zutaten als Inspiration dienen, wie dein Zatar am besten schmeckt.

Zutaten

[Portionen / Menge]
  • 3 El Sesamsamen
  • 1 El Sumach
  • 1 Tl Majoran
  • 1 El Thymian
  • 1 Tl Meersalz

Zubereitung

  1. Bei leichter Hitze alle Zutaten in einer Pfanne anrösten.
  2. Das war’s! Schon ist eure Gewürzmischung fertig.

Die heilende Wirkung von Zatar

Zatar ist nicht nur super lecker sondern man sagt sogar, die orientalische Gewürzmischung habe Heilwirkungen! Ist da was dran? Irgendwie schon! Die Heilwirkung ergibt sich allerdings in erster Linie aus dem darin enthaltenen Thymian. Denn dieser wirkt sich zum Beispiel positiv auf unser Verdauungssystem aus, kann die oberen Atemwege befreien und ist gut für unsere Haut. Natürlich besteht die Gewürzmischung aus mehr als nur Thymian – da ja aber durchaus bekannt ist, dass Kräuter im Allgemeinen positive Effekte auf unsere Gesundheit haben, kann man von Zatar unweigerlich als gesundes Gewürz sprechen. Einmal Zatar zu Allem bitte!

Im Prinzip kannst du Zatar wie gesagt zu praktisch Allem essen, aber für den Anfang probier’s doch mal als Topping zur Guacamole, auf Ofengemüse oder als Dip zu unserem Zwiebelbrot mit Jerky. Damit holst du dir so richtig orientalisches Flair in die Küche!

Fotos von Grizzly Kitchen
Danke an Churchill für das Geschirr