Pasta ist wohl das Alltagsgericht schlechthin. Sei es die Portion Spaghetti nach einem stressigen Arbeitstag oder wenn’s mal schnell gehen muss, die Nudelbox vom Italiener neben an. Wir lieben Pasta. Und das nicht ohne Grund: Der Allrounder ist schnell zubereitet, immer lecker und vor allem super variabel.

Weil dies aber kein weiteres langweiliges Rezept zur klassischen Bolognese sein soll, ist der Star des heutigen Gerichts keine Geringere als die Wunderknolle Rote Bete. Passt nicht so richtig? Falsch gedacht – denn mit ihrer stark antioxidativen Wirkung ist das Gemüse nicht nur super gesund, sondern befreit den Körper von sämtlichen Giftstoffen. Der süßliche und leicht erdige Geschmack der Roten Bete harmoniert mit Aromen unterschiedlichster Art und passt ganz besonders gut zum würzig herzhaften Hackfleisch. Wieso also nicht das Superfood mit der Lieblingspasta kombinieren? Dasselbe dachte sich auch Isabella von Lebkuchennest, als sie auf die grandiose Idee kam, die klassische Bolognese Pasta in ein rotes Farbenspiel zu verwandeln. Dabei ist ein tolles Rezept entstanden, welches sie nun auf unserem Blog vorstellt. Yeah!

Für den extra Kick verwendet sie hierfür übrigens sowohl unsere Rinderbrühe, als auch unsere UMAMI Gewürzmischung. Das Rezept besteht also auch noch den Grizzly-Test. Besser geht’s nicht!

Rote Bete Bolognese

Zutaten

für 4 Portionen
  • 250 g Bandnudeln
  • 4 Rote Bete Knollen 
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Möhre
  • 2 Knoblauchzehen
  • 800 g Rinderhack
  • 1 EL UMAMI Gewürz
  • 250 ml Rote Bete Saft
  • 100 ml Portwein
  • 500 ml Grizzly Rinderbrühe
  • 1 EL getrocknetes Selleriegrün
  • Meersalz
  • 1 EL Rapsöl
  • Frisch gemahlener Pfeffer

Für das Mandelpesto:

  • Blätter der Rote Bete Knollen 
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Mandeln
  • 50 g Bergkäse
  • 1 TL Meersalz
  • 100 ml Olivenöl

Zubereitung

  1. Hackt die geschälten Zwiebeln und Knoblauchzehen ganz fein – schwitzt dann alles in Öl an und gebt das Hackfleisch dazu.
  2. Raspelt die Möhre grob und gebt sie zum Fleisch – sobald dieses etwas angebräunt ist, löscht alles mit Portwein ab und gießt mit der Rinderbrühe ab.
  3. Würzt die Bolognese mit UMAMI, Selleriegrün, Meersalz und Pfeffer. Danach etwa 30 Minuten bei niedriger Stufe köcheln lassen.
  4. Kocht die Rote Beete Knollen für 10 Minuten in Salzwasser. Anschließend püriert ihr zwei der Knollen mit dem Rote Beete Saft, um eine Art Passat zu erhalten.
  5. Schneidet die übrigen beiden Knollen in 1-2 cm große Würfel und gebt sie zusammen mit der Rote Bete Passata zur Bolognese – nicht mehr aufkochen lassen! Im Anschluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Für das Pesto püriert die gewaschenen Rote Bete Blätter zusammen mit den geschälten Knoblauchzehen, Mandeln, dem geriebenen Bergkäse, Meersalz, und Olivenöl zu einer groben Paste.
  7. In der Zwischenzeit setzt einen Topf mit gesalzenem Wasser auf und kocht die Nudeln für 6-8 Minuten al dente – gießt sie ab und gebt einen kleinen Schuss des Nudelwassers zur Bolognese. 
  8. Alles noch schön anrichten und fertig ist eure Rote Bete Bolognese!

Rote Bete – Das unterschätzte Superfood

Wusstet ihr, dass Rote Bete nicht nur cool aussieht, sondern auch noch auf natürliche Weise Erkältungen vorbeugt? Denn wer kennt es nicht – gerade im Frühjahr schätzen wir die Temperaturen oft falsch ein. Das Resultat: Halsschmerzen und Schnupfen. Das muss nicht sein! Denn das in der Knolle enthaltene Betanin – verantwortlich für die rote Farbe – stärkt die körpereigene Abwehr und schützt den Körper vor diversen Infekten. Unterstützt wird dieser Effekt durch Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Zink und Selen. Pasta mit Superfood Effekt also!

Geheimtipp: Greift für die Pasta am besten zu den frischen Knollen, denn unter der Schale steckt die meiste Power! Zudem enthalten die Blätter der Knolle jede Menge Kalzium, Magnesium sowie Vitamin C und eignen sich super für Pesto oder für mehr Abwechslung in Salaten.

Wir von Grizzly Kitchen wünschen euch jetzt ganz viel Spaß beim Nachmachen. Schaut auch auf jeden Fall bei Lebkuchennest vorbei, für noch mehr spannende Rezepte und Inspirationen.

Noch nicht genug von Rote Bete?

Wenn ihr das rote Superfood genauso liebt wie wir, probiert auch unbedingt unsere Rübensuppe aus! Perfekt für die etwas trüberen Tage im Frühjahr, an denen das Wetter mal wieder macht was es will. Aber zuerst heißt es, Pasta la vista baby!

Ein Gastbeitrag von…

Mein Name ist Isabella, ich bin 27 Jahre jung und lebe im schönen Nürnberg. Ich bin keine gelernte Köchin, dennoch begleitet mich die Thematik Essen schon mein ganzes Leben lang. Als kleines Mädchen stand ich bereits an der Seite meiner Großmutter in der heimischen Küche und durfte ihre Tricks abgucken. Später absolvierte ich meine Lehre zur Metzgerin und schrieb parallel an meinem ersten Kochbuch. Heute bin ich beruflich als Foodstylistin und Foodbloggerin unterwegs, wenn ich nicht gerade in meiner Kochwerkstatt an neuen Rezepten experimentiere.