Der pro-Kopf Verbrauch von Müsli wurde für 2018 auf 2,4 kg geschätzt – klingt irgendwie gar nicht so viel. Wenn ihr beim Lesen auch das Gefühl habt, dass ihr das schon alleine in einer Woche esst, gehört ihr wohl wie wir zu den Müsli-Liebhabern. Und als Müsli-Fans kennt ihr doch bestimmt Paleo-Müsli, oder nicht?

Zucker macht hungrig

Ein gutes Müsli am Morgen kann einen guten Start in den Tag bedeuten. Ein schlechtes Müsli voller raffiniertem Zucker sorgt lediglich dafür, dass ihr schon zwei Stunden später wieder Hunger habt. Trotzdem möchte man gerne abwechslungsreich Frühstücken und greift deswegen hin und wieder auf der Suche nach Diversität auch zu schlechterem Müsli.

Paleo-Müsli macht stattdessen satt

Wir sind keine Fans von raffiniertem Zucker und wollen damit nicht in unseren Tag starten. Erst recht haben wir keine Lust darauf, nach zwei Stunden wieder Hunger zu haben. Deshalb teilen wir heute unser zuckerfreies Paleo-Müsli Rezept mit euch.

Zutaten

für ein 1,5-Liter Einmachglas
  • Backblech mit Backpapier
  • Küchenmaschine, Mixer oder ein gutes Messer und starke Arme
  • 100 g Cashew Kerne
  • 80 g Mandeln
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 80 g Haselnüsse
  • 80 g Paranüsse
  • 50 g Chia Samen
  • 80 g Kokosflocken
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 EL Honig
  • Inhalt einer Vanille-Schote (alternativ 1-2 TL Vanillepulver)
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung

  1. Den Backofen könnt ihr direkt zu Beginn auf 140°C vorheizen.
  2. Wenn ihr das Kokosöl später nicht in der Mikrowelle schmelzen wollt, stellt es einfach in einer backfesten Schüssel in den Ofen und es wird von alleine flüssig. Pro-Tipp: Direkt den Honig dazugeben, damit ihr es später mit dem Unterheben leichter habt.
  3. Jetzt geht es an die Zubereitung eures Paleo-Müsli. Cashew Kerne, Mandeln, Haselnüsse, Paranüsse und Sonnenblumenkerne zerkleinern. Dafür könnt ihr alles in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben und einige Sekunde mixen. Dabei darauf achten, dass ihr nicht zu lange mixt und Mehl erhaltet. Wer starke Arme hat, legt alle Nüsse auf ein Brett und zerkleinert sie mit einem Wiegemesser oder scharfen Küchenmesser und Muskelkraft.
  4. Sind alle Nüsse und Samen zerkleinert, könnt ihr die Kokosflocken und Chia-Samen dazugeben und alles einmal gut durchmischen.
  5. In einer zweiten Schüssel das Kokosöl und den Honig schmelzen oder geschmolzen aus dem Backofen nehmen. An dieser Stelle die Vanille dazu geben. So verteilt sich später alles viel besser. Dafür die Vanille-Schote der Länge nach aufschneiden und das Vanillemark mit dem Messerrücken aus der Stange kratzen.
  6. Nun das Kokosöl mit Honig und Vanille über die Nuss-Samen-Flocken-Mischung geben und alles gut miteinander verarbeiten. Euer Paleo-Müsli muss jetzt nur noch kurz in den Backofen.
  7. Dafür das Müsli auf dem Backblech verteilen und für 20-25 Minuten in den Ofen geben. Nach 7 und nach 14 Minuten die Mischung kurz aus dem Backofen holen und auf dem Backblech wenden, damit auch alles schön braun wird.
  8. Sobald alles schön braun ist und die Zeit abgelaufen, könnt ihr euer Müsli aus dem Backofen holen und das Salz darauf verteilen.
  9. Wenn euer Paleo-Müsli abgekühlt ist, könnt ihr es in einer Vorratsdose für mehrere Wochen aufbewahren.

Bei Bedarf einfach mit der Milch eurer Wahl aufgießen. In diesem Sinne: carpe diem!

Falls ihr noch nach weiteren Frühstücksideen sucht, schaut doch mal bei unserem süßen Paleo-Frühstücksmuffin vorbei.

Foto von Grizzly Kitchen