Der asiatische Kontinent versorgt uns immer wieder mit Snack-Food, welches sich mittlerweile zum neuen In-Food entwickelt hat. Lange Zeit wurde chinesisches Essen und besonders die Frühlingsrollen heiß geliebt.

Mit der Healthy-Wave stieg auch das Verlangen nach gesünderen Snacks und der Sushi-Trend kam locker leicht um die Ecke. Falls ihr euch in der letzten Karnevalsaison mal gefragt habt, was die ganzen Mädels mit Kissen auf dem Rücken darstellen sollen, vermutlich war es Sushi, genauer gesagt Nigiri. Da es aber weder leicht selbst zu machen ist noch gut für den Hunger zwischendurch transportiert werden kann, haben wir uns ein bisschen umgeschaut und sind in Korea hängen geblieben. Nicht bei Trumps neuem besten Freund, Little Rocketman Jong-Un, sondern in Südkorea.

Südkorea hat essenstechnisch einiges zu bieten, so zum Beispiel die gesunde Alternative zu chinesischen Frühlingsrollen. Der große Unterschied besteht darin, dass diese nicht frittiert werden und auch kalt, voll mit frischem knackigem Gemüse gegessen werden.

Falls ihr zu euren eingerollten Köstlichkeiten noch auf der Suche nach einem passenden Getränk seid, schaut doch mal bei unseren Cold Brew Teas vorbei. Den Tee könnt ihr wie das Bulgogi schon am Abend zuvor ansetzen und am nächsten Tag dann eiskalt genießen.

Ok, Frühlingsrollen in Reispapier gibt’s auch in Vietnam und anderen Ländern Asiens. Aber wir füllen sie heute mit selbst hergestelltem Bulgogi (typisch koreanische, marinierte Rinderstreifen). Wir trauen uns an die Zubereitung, seid wild und machts nach!

Zutaten

Für 8 Rollen
  • 400g Rinderhüfftsteaks
  • 1 EL Öl zum Anbraten
  • 4 EL Sojasauce (Tamari/Glutenfrei)
  • 1 EL Reiswein
  • 1 EL Brauner Zucker
  • ¼ gehackte Zwiebel oder 1 EL Zwiebelpulver
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 1 kleiner Apfel klein gehackt
  • Stück frischer Ingwer oder ½ TL Ingwerpulver
  • Messerspitze schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 El Sesamöl
  • 1 El Sesamsamen
  • 8 Blätter Reispapier
  • Schale, die groß genug für das Reispapier ist, mit warmem Wasser
  • jeweils eine Gurke, Karotte, Paprika
  • 8 Salatblätter
  • n. B. Minze, Koriander

Zubereitung des Bulgogis

  1. Für die Marinade vermischt ihr die Sojasauce mit dem Reiswein und gebt Zucker, Zwiebel, Knoblauch, Apfel und Ingwer (ob nun frisch oder als Pulver) sowie Pfeffer dazu.
  2. Wenn ihr das Fleisch gut abgetupft und in feine Streifen geschnitten habt, könnt ihr es mit der Marinade vermischen und es mindestens 4 Stunden vor Verzeher oder über Nacht ziehen lassen. Achtet darauf, dass alles gut bedeckt ist.
  3. Zum Schluss kommt noch der EL Sesamöl darüber.

Zubereitung der koreanischen Frühlingsrollen

  1. Das Gemüse in gleich große Stücke schneiden und den Salat zurecht zupfen.
  2. Fleisch in etwas Öl scharf anbraten. Wenn es außen schon schön gebräunt ist, könnt ihr die Hitze reduzieren und die Sesamsamen zum Fleisch geben.
  3. Bei dem Reispapier gehört Fingerspitzengefühl dazu. Wenn die Schüssel mit warmem Wasser gefüllt ist, das Reispapier nur kurz komplett unter Wasser tauchen. Bleibt das Reispapier zu lange im Wasser, wird es matschig. Ist’s zu kurz, könnt ihr es nicht gut rollen.
  4. Ist das Reispapier feucht, könnt ihr den Salat mittig auslegen. Darauf stapelt ihr euer Gemüse und euer selbstgemachtes Bulgogi.
  5. Jetzt schlagt ihr die linke Seite des Reispapiers über euren Inhalt, klappt die oberen und unteren Teile des Reispapiers auch darüber und beginnt von links nach rechts eure Rolle zu rollen, bis sie geschlossen ist. Während dem Rollen etwas Druck auf den Inhalt ausüben, damit alles fest und kompakt ist.

Viel Spaß beim Nachmachen und Ausprobieren, womit man das Reispapier noch so füllen kann.

잘 먹겠습니다

Burning UMAMI – mit feurigen Habanero Chilis

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Foto von Grizzly Kitchen
Danke an Churchill für das Geschirr.
Danke an Nordklinge für das Messer.