Ach ja die Kartoffel. Obwohl sie ursprünglich aus Südamerika kommt, ist sie tief in der deutschen Küche verwurzelt. Ha – Wortwitz! Ja, der war jetzt nicht so geil, aber der musste auch irgendwie sein. Der Kartoffel könnte man einen ganzen Beitrag oder eine Ode widmen. Das Gleiche gilt auch für die Kartoffelsuppe.

Allein in Baden-Württemberg gibt es unzählige Namen für die Knolle und noch mehr Rezepte für die gleichnamige Suppe. Ob in Schwaben als Kartoffelsuppe mit Seidewürschtle oder in Baden als Kartoffelsuppe mit Zwetgschenbloatz. Immer wieder ist sie das Highlight auf dem Esstisch.

Welche Sorte braucht ihr für diese Kartoffelsuppe?

Wir haben uns mal ein bisschen von der traditionellen Zubereitung abgewandt und ein bisschen experimentiert. Bei diesem Rezept verwendet ihr für eine Portion zwei “normale” Kartoffeln, hier eignen sich Sorten wie Adretta, Freya und Augusta, also mehligkochende Sorten, besonders gut. Dazu gesellt sich noch eine Süßkartoffel hinzu. Biologisch gesehen sind Süßkartoffeln nur entfernt mit der Familie der Kartoffel verwandt. In einer Suppe passen sie aber sehr gut zusammen. Achtet beim Einkauf lediglich darauf, dass beide Kartoffeln zusammen in etwa das gleiche Gewicht wie die Süßkartoffel haben.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Zutaten

für eine Portion Kartoffelsuppe
  • 500 ml Hühner-Kraftbrühe
  • 2 Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • Eine Süßkartoffel, geschält und gewürfelt
  • Eine Zwiebel, gewürfelt
  • 2 ganze Nelken,
  • 2 Stängel frische Petersilie
  • 3 schwarze Pfefferkörner
  • Eine ganze Wacholderbeere
  • Ein Lorbeerblatt
  • 1 Stück Kombu (ca. 5 cm)
  • n.B. Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Zuerst alle Kartoffelwürfel in einem ausreichend großen Topf kurz anbraten. Nach ein paar Minuten die Zwiebel hinzugeben und glasig dünsten.
  2. Sobald die Zwiebeln glasig sind, könnt ihr alles mit der Hühnerbrühe ablöschen und zum Kochen bringen.
  3. Wenn die Suppe kräftig kocht, könnt ihr die Temperatur verringern. Bei mittlerer Hitze lasst ihr die Suppe dann für 30 Minuten köcheln.
  4. An dieser Stelle gebt ihr auch alle Gewürze und Kräuter sowie den Kombu hinzu. So können sie mit dem Rest der Suppe eine gute halbe Stunde durchziehen.
  5. Anschließend gießt ihr die Suppe durch einen Sieb in einen zweiten Topf. Stellt die Suppe wieder bei mittlerer Hitze auf den Herd und kümmert euch nun um die Kartoffeln. Zuvor müsst ihr aber noch alle Gewürzrückstände und Kräuterstängel aus dem Sieb herausfischen.
  6. Jetzt geht’s ans Zerdrücken: Dafür die Kartoffeln mit einer Gabel durch das Sieb pressen. So spart ihr euch den Mixer und bekommt trotzdem eine super cremige Kartoffelsuppe.
  7. Zum Abschluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig!

Eure Suppe könnt ihr vor dem Servieren noch mit frischer Petersilie, Schnittlauch oder natürlich Beef Jerky dekorieren. In jedem Fall, lasst’s euch schmecken!

Falls ihr euer Jerky lieber als Beilage denn als Einlage genießt, dann probiert doch mal unser Zwiebelbrot mit Jerky. Passt super zu jeder Suppe!

Foto von Kathrin Schädlich für Grizzly Kitchen