Ob man zu einem Essen mit Landarbeitern in einem kleinen Vorort von Marrakesch eingeladen wird oder aber mit Blick auf den Burj Khalifa in einem völlig überteuerten Nobelrestaurant Dubais sitzt, überall ist er zu finden: Hummus.

Der Name dieser arabische Spezialität bedeutet so viel wie “Kichererbse”. Hummus ist von Nordafrika über die arabischen Länder bis an die Ränder Zentralasiens verbreitet. Regional wird er immer wieder anders gewürzt oder zubereitet. Die Basis bildet jedoch immer die Kichererbse.

In Deutschland befindet sich der leckere Dip seit Jahren auf dem Vormarsch. Als Grundnahrungsmittel vieler Veganer leidet er aber leider unter einem schlechten Ruf. Zu Unrecht, wie wir finden. Der Kichererbsenbrei ist nämlich ein echter Allrounder. Er passt super zu einem lecker gegrillten Steak. Mit der UMAMI-Gewürzmischung von Grizzly Spices lässt er sich zudem prima verfeinern. Oder ihr snackt ihn einfach direkt mit Beef Jerky.

Zutaten

Eine Portion Hummus
  • Kichererbsen (ca. 250g aus der Dose)
  • 150g Tahinipaste (Sesampaste, verleiht dem Hummus den typischen Geschmack und die Cremigkeit)
  • Eine Knoblauchzehe, gehackt
  • Saft einer halben Zitrone
  • 5 EL Olivenöl (mild)
  • n.B. Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Koriander

Zubereitung

  1. An erster Stelle müssen die Kichererbsen kurz gewaschen werden. Dafür alle in einen Sieb geben und unter fließendem Wasser die Stärke ausspülen. Sobald das Wasser unter dem Sieb wieder klar ist, könnt ihr mit dem Rezept weitermachen.
  2. Jetzt geht’s ans Mixen: Dafür Kichererbsen mit Tahini-Paste, gehacktem Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl in einer Mixer geben. Das Ganze zu einem gleichmäßigen Brei verarbeiten.
  3. Anschließend noch nach Belieben mit Salz, Pfeffer oder Kreuzkümmel würzen. Wer es gerne ausgefallen mag, der gibt noch etwas Koriander hinzu. Fertig ist euer selbstgemachter Hummus.

Gut verschlossen könnt ihr euren selbstgemachten Kichererbsenbrei für mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Falls ihr jetzt Lust auf noch mehr selbstgemachten Hummus habt, müsst ihr nicht weiter suchen. Wir haben hier noch zwei kleine Abwandlungen für euch. Super einfach und so lecker!

Süßkartoffel-Hummus

Hier ersetzt ihr die Hälfte der Kichererbsen durch Süßkartoffeln. In rohem Zustand könnt ihr sie aber im Gegensatz zu Kichererbsen nicht verwenden. Entweder kocht ihr die Süßkartoffeln dafür so lange in Wasser, bis sie weich sind. Oder ihr halbiert die Süßkartoffeln und gebt sie bei 200° C (Ober-/ Unterhitze) für 30-35 Minuten in den Backofen. Variante Nummer Zwei sorgt für extra viel Aroma. Anschließend lässt sich der Inhalt der Süßkartoffel super einfach aus der Schale kratzen und zu Hummus weiterverarbeiten.

Auberginen-Hummus

Ähnlich wie bei dem Süßkartoffel-Hummus kann die Aubergine im rohen Zustand nicht verarbeitet werden. Deshalb wird sie bei 200°C (Ober-/ Unterhitze) für ca. 30 Minuten im Backofen gebacken. Im Anschluss daran kann der Inhalt einfach aus der Schale gekratzt werden. Das Ganze mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben – fertig ist euer Dip.

Auberginen-Hummus ist nicht zu verwechseln mit Baba Ghanoush. Dabei ersetzen gebackene Auberginen die Kichererbsen nämlich komplett.

Falls euch unser Hummus nun auf den Dip-Trip gebracht hat, wir haben noch jede Menge weitere Rezepte auf Lager. Wie wäre es mit einem klassischen Tzatziki? Oder schwimmt ihr lieber auf der New Age Welle mit und probiert unser Guacamole-Rezept, Grizzly-style?

In jedem Fall viel Spaß beim Nachmachen und Experimentieren!

Foto von Grizzly Kitchen