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Trotz positiver und wohltuender Wirkung des Fastens, gibt es doch ein bis zwei kleine Hürden, denen viele Menschen währenddessen begegnen. Dazu könnte gehören, dass die Reizbarkeit steigt, man Kopfschmerzen bekommt und sich total schlapp fühlt. All diese Nebenwirkungen sind auf die sogenannte Fastenkrise zurückzuführen.

Dabei ist es wichtig die Phase als Teil des großen Ganzen zu sehen und gerade dann nicht abzubrechen! Denn auch, wenn man mit dem Begriff “Krise“ etwas Negatives assoziiert, hat es viel mehr Gutes an sich, als man vermutlich denkt. Sprich im besten Fall frühzeitig mit deinem Arzt oder informiere dich gut über das Thema Fasten, sodass du dich richtig vorbereitest und dabei wohl fühlst. Sonst wird die Entgiftungsphase eher zu einem Fluch als Segen.

Doch wie zieht man das Fasten trotz Fastenkrise durch und gibt es da gewisse Tipps und Tricks? Genau darum soll es in diesem Blogpost gehen.

Fastenkrise, was ist das eigentlich?

Die Fastenkrise ist eine Phase innerhalb des Fastens, die meist sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene durchlaufen. Demnach braucht man sich davor nicht zu scheuen und sollte es als dazugehörigen Schritt der Entgiftung sehen. Während der Fastenzeit werden Giftstoffe und Stoffwechselprodukte von unserem Körper ausgeschieden.

Dein Körper fängt an sich an den in ihm vorhandenen Reserven zu bedienen, damit dieser auch ohne Nahrungszufuhr fit bleibt. Davon kommt dann auch meist die Schlappheit von der Fastende sprechen. Für gewöhnlich tritt die Fastenkrise nach dem zweiten bis fünften Tag auf und hält circa einen Tag an. Danach sollte man sich schon viel besser fühlen und die Fastenkur kann angenehm weitergeführt werden. Denn wer die Krise überstanden hat (was mit ein bisschen Durchhaltevermögen easy ist), der zieht auch die restliche Zeit noch locker flockig durch.

Außerdem tritt die Fastenkrise bei gewissen Fastenarten, wie beispielsweise dem Intervallfasten meist gar nicht auf.

Symptome einer Fastenkrise

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schlappheit
  • Konzentrationsstörungen
  • Reizbarkeit
  • Schlafprobleme
  • Übelkeit
  • Hautunreinheiten
  • Heißhunger
Fasten, Schale, Holz, Wasser, Holzlöffel

Wie kann man die Fastenkrise vorbeugen?

Selbstverständlich kann man sich auch schon vor der Fastenzeit insofern vorbereiten, indem das Risiko auf eine Fastenkrise verringert wird. Am besten sollte man schon ein bis zwei Wochen früher anfangen auf eine vegane und basenüberschüssige Ernährung zu achten.

Außerdem ist es sehr wichtig den Körper mit einer ausreichenden Menge an Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee zu versorgen. Je nach Alter Jugendliche und Erwachsene am Tag zwischen 30-40 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen sollten. Eine Faustregel, um genug zu trinken lautet wie folgt: An einem Tag sollte etwa ein ml Wasser pro ein kcal getrunken werden. Bei 2.500 kcal entspricht das 2,5 Liter für eine erwachsene Person pro Tag.
Auch ein gesundes Maß an Bewegung kann dabei nicht schaden. In folgendem Video wird kurz und knackig dargestellt, inwieweit ein täglicher Spaziergang dein Wohlbefinden steigern kann.

Natürlich sollte der Verzehr von koffeinhaltigen Produkten in der Vorbereitungszeit auch sukzessive verringert werden. Doch Obacht, ein plötzlicher Koffeinverzicht könnte zu unangenehmen Nebenwirkungen führen und sollte, für die Kaffee-Junkies unter uns, eher schrittweise abgebaut werden.

Ideen, um die Fastenkrise durchzuhalten

Neben den ganzen Empfehlungen, um die Phase frühzeitig vorzubeugen gibt es auch hilfreiche Ideen, damit du währenddessen die Zeit so gut wie möglich überstehst. Oft reicht es schon aus an die frische Luft zu gehen und einen etwas längeren Spaziergang zu machen. Indem man sich auf seine Umwelt fokussiert und den Gedanken freien Lauf lässt sieht die Welt meist schon wieder ganz anders aus. Eine leichte sportliche Betätigung, wie eine Yoga-Session könnte auch schon Wunder bewirken.

Wenn du dich schon schwach und angeschlagen fühlst hilft es zur Ruhe zu kommen. Einfach mal die Beine hochlegen und zu entspannen. Am besten hast du in der Fastenzeit auch frei und musst dich nicht großartig auf die Arbeit konzentrieren. Dies erleichtert die Fastenkrise um einiges.

Durch das Ausscheiden von Giftstoffen im Körper plagen den Menschen oft Müdigkeit und Schlappheit. Deswegen solltest du darauf achten immer viel zu trinken und mit viel meine ich um die drei Liter am Tag. Ein großes Glas Wasser kann nämlich schon eine große Hilfe sein, um Kopfschmerzen loszuwerden. Wer Probleme damit hat so viel Wasser zu trinken, kann es auch mit verschiedenen Teesorten ausprobieren. Vor allem Mate Tee, Pfefferminztee oder auch Ingwertee haben zusätzlich noch eine entschlackende Wirkung. Achte darauf, dass du deinen Tee ungesüßt genießt. Im Worst Case kann man auch mal einen Löffel Honig in den Tee geben, aber versuch dies eher zu vermeiden.

Im Übrigen kann auch anstelle von Tee zu Brühe gegriffen werden. Diese schmeckt super lecker und wurde von uns auch schon mal in Form einer Broth Cleanse ausprobiert. Alle Brühenliebhaber sollten das safe abchecken!

Durchziehen lohnt sich

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Fastenkrise ein wichtiger Bestandteil des gesamten Prozesses ist und viel positivere Auswirkungen hat, als es erstmal den Anschein macht.

Selbstverständlich ist es wichtig darauf zu achten, was dein Körper dir sagt. Nicht alle erleben dasselbe beim Fasten. Die Entgiftungszeit läuft bei jedem ganz individuell ab. Deshalb erlebt auch nicht jeder eine Fastenkrise.

Wer dann doch betroffen ist, kann diese mittels der genannten Tipps die Krise umgehen oder bestmöglich bewältigen.
Oberste Priorität ist immer die Ruhe zu bewahren und sich auf den eigenen Körper zu konzentrieren, um unruhige Situationen zu vermeiden. Wenn du einen stressigen Alltag hast, solltest du dich generell lieber für eine mildere Fastenkur, wie dem Intermettierenden Fasten oder eine Detox-Kur entscheiden. Diejenigen, die frei haben oder einen eher gemütlicheren Lifestyle pflegen und vorhaben eine Fastenkur zu machen gilt nur: Durchziehen ist die Devise!

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